8:1! BAT überwintert auf Rang 2

20132212_etv_berlin_hallbäckAuch im letzten Spiel des Jahres 2013 setzen die Bundesliga-Herren ihre Erfolgsserie fort. Gegen den ETV Hamburg gelang der sechste Sieg in Folge. Dank dem 8:1-Erfolg rutscht BAT auf Rang 2 liegend ins neue Jahr. Dort gilt es dann aber, diese Position auch zu behaupten. „Wir sind weiter hungrig“, sagt Kapitän Helge Heitmann.

Gegen den ETV war BAT, anders als beim ersten Vergleich vor knapp einem Monat, als man nach holprigen Start 2:5 gewann, diesmal von Beginn an hellwach. Ein Doppelpack Hallbäcks sowie Tore von Witte und Heitmann sorgten bis zur 18. Minute für die 4:0-Führung. Kurz vor Drittelende verkürzte Hamburg durch Neumann.

Im zweiten Abschnitt verlor Berlin ein wenig die Spielkontrolle und hatte bei einem Pfostenschuss der Gäste auch Glück. Im Gegensatz zum ETV nutzte BAT die vorhandenen Lücken in der gegnerischen Defensive jedoch eiskalt: Thun und Brockmann sorgten für die Fünf-Tore-Führung zur zweiten Pause.

Auch im letzten Drittel konnte BAT nur im Abwehrpaket überzeugen, fabrizierte im Spielaufbau und beim Transitionspiel dagegen zu viele Fehler. Dennoch hielt Berlin hinten dicht und überstand sogar eine 3 gegen 5 Unterzahl ohne Gegentor. Brockmann legte vielmehr einen Treffer nach. Den Schlusspunkt setzte schließlich Kapitän Heitmann mit dem 8:1-Endstand. Danach noch ein Schreckmoment: Witte verdrehte sich das Knie und musste verletzt raus. Eine Diagnose steht aus.

BAT überwintert auf Rang 2

Durch Kauferings gleichzeitige Heimniederlage gegen Wernigerode klettert BAT dank des besseren Torverhältnisses auf Rang zwei, der die direkte Halbfinalqualifikation bedeuten würde. Dort liegt Berlin allerdings punktgleich mit eben jenen beiden Teams. Im neuen Jahr trifft man noch auf alle direkten Konkurrenten.

„Wir sind hungrig auf weitere Siege und wollen unsere aktuelle Tabellenposition nicht mehr her geben“, gibt Kapitän Heitmann die Marschroute für 2014 vor.

Statistik
>BAT – ETV Hamburg 8:1 (4:1, 2:0, 2:0)

Foto: „Lasst was hören“ – Ismael Hallbäck (92) stellte mit seinem Doppelpack die Weichen; by Andreas Schulz