„Müssen alles abrufen“

Nach der wilden 7:9-Auswärtsniederlage im ersten Spiel muss Berlin am Wochenende zwei Heimsiege nachlegen, um die Playdown-Serie gegen Schriesheim zu drehen. Die Truppe gibt sich optimistisch.

Mit 0:3 und 2:5 lag Berlin in Schriesheim schon zurück, drehte das Spiel mit einem riesigen Kraftakt auf 7:5, um am Ende trotzdem mit 7:9 zu verlieren. Dass einige Stammkräfte fehlten, soll laut Co-Trainer Henrik Adolfsson nicht der Grund gewesen sein. „Wir haben genau gewusst, was auf uns zukommt, haben unsere defensiven Aufgaben aber einfach zu nachlässig umgesetzt“, sagt der Schwede. Wenn man hier nachlegen könne, werde man am Wochenende beide Spiele gewinnen.

Schon in der Ligaphase verlor Berlin seine Partie in Schriesheim (4:8), revanchierte sich im Rückspiel aber mit einem deutlichen Sieg (11:7). So darf es am Wochenende gerne wieder laufen. 2017 war Berlin in seine Playoff-Serie gegen Leipzig auch mit einer Niederlage gestartet, zog mit zwei Siegen zuhause aber doch noch ins Halbfinale ein.

„Wie ich das einschätze, sind das vielleicht die anspruchsvollsten Playdowns der Bundesliga-Geschichte“, meint Adolfsson. Es ginge um Sein und Nichtsein und jede der Mannschaften hätte es verdient im Oberhaus zu bleiben. BAT müsse jetzt alles abrufen, was man parat habe. Diese Saison könne man sich nunmal keine Abstriche erlauben.

Beide Partien, die zweite sowie die eventuelle dritte, finden um 15 Uhr in der Max-Schmeling-Halle statt. Der Eintritt ist kostenlos. Besucher werden diesmal mit einem leckeren Verpflegungsstand versorgt dessen Köstlichkeiten als kleines Dankeschön für alle Helfer des Final4 umsonst sind. Fans können außerdem die neuen Merchandising-Artikel erwerben.