BAT schießt sich souverän in dritte Pokalrunde

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Gegen Zweitliga-Aufsteiger Hannover 96 hatte BAT Berlin in der zweiten Pokalrunde keine Probleme. Gleich 20 Tore schenkten die Hauptstädter dem Außenseiter ein. Caspar Friberg ragte nach langer Verletzungspause mit sieben Scorerpunkten heraus.

Hannover 96 stieg letzte Saison in die 2. Bundesliga auf. Dort erwischten sie mit zwei Niederlagen zwar einen schlechten Start. Zu unterschätzen war das Team um den  Ex-Wernigeröder Raiko Krüger aber auf keinen Fall. Entsprechend konzentriert ging BAT die Partie an und ging nach nicht einmal zwei Minuten in Führung.

In der Folge kontrollierten die Hauptstädter das Spiel, ließen jedoch durch riskante Pässe häufiger Konter der Hannoveraner zu. Zur Mitte des ersten Drittels hatte sich Berlin eine komfortable 3:0-Führung erspielt. Spätestens mit dem fulminanten Schlusssport in den letzten vier Minuten des ersten Abschnitts waren die Verhältnisse klar: Fünf Tore sorgten für den 8:0-Pausenstand.

Im zweiten Drittel spielte Berlin anfangs etwas unkonzentriert, wodurch sich vermehrt Chancen für Hannover ergaben. Lukas Altrichter bei seinem ersten Saisoneinsatz im Tor konnte aber jeden Schussversuch souverän parieren. Nach der anfänglichen Unruhe spielte Berlin wieder kontrollierter und baute die Führung auf 12:0 aus.

In den letzten 20 Minuten drehte vor allem die Reihe um Brockmann, Friberg (gab sein Comeback nach langer Verletzung und kam auf vier Tore und drei Assists), Saariokari, Savolainen und Wright auf und produzierte Tore wie am Fließband. Die Folge waren acht weitere . In der 52. Minute kamen die Gastgeber zum verdienten Ehrentreffer. Das Spiel endete letztlich 20:1. Damit zieht BAT in die dritte Pokalrunde ein. Der Gegner dort wird noch ausgelost.

Dieser souveräne Auftritt gibt den Berlinern nach der 4:7-Pleite am vierten Bundesliga-Spieltag in Kaufering neuen Schwung, der nächste Woche in der Liga bei Vizemeister Wernigerode den nächsten Erfolg bringen soll.

>Hannover 96 – BAT Berlin 1:20 (0:8, 0:4, 1:8)

Text: Fabio Witte; Foto: Gino Günzburger

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