Endstation Halbfinale

Der Ablauf des Rückspiels erinnert stark an Partie eins. Berlin liegt zu Beginn des Schlussdrittels wieder mit 2:3 zurück, trifft die Latte, muss danach sein Spiel öffnen und wird dafür bestraft.

Nach Hoffmanns frühem Treffer in der 2. Spielminute übernimmt Berlin die Regie in Drittel eins. Witte tankt sich vor Keeper Köstler und gleicht aus. Kurz darauf verwandelt Savolainen abgebrüht seinen Penalty. BAT führt, hat mehr Ballbesitz und auch die deutlich besseren Chancen. Kurz vor Drittelende gleicht Naumanen dürch einen abgelenkten Schuss aber aus.

Das zweite Drittel gehört eindeutig Weißenfels. Der Serienmeister versucht es jetzt mit Forchecking und schnelleren Abschlüssen. Gladigau bringt den UHC in Führung. Kurz darauf verlässt Brockmann verletzt das Feld. BAT muss umstellen.

Im Schlussabschnitt kommt Berlin noch einmal kurz zurück, nutzt seine Chancen aber nicht. Azelius trifft nur die Latte. Weißenfels hingegen agiert cleverer und kontert Berlin Mal um Mal aus. Endstand 2:8.

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UHC 22.04.2017

„Natürlich sind wir enttäuscht. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht“, sagt Spielertrainer Jan Kratochvil. „Wir haben zwei sehr intensive Spiele abgeliefert, die wir lange offen halten konnten. In solchen Situationen musst du am Ende noch einmal nachlegen können, aber dazu fehlte uns die Kraft. Da macht die qualitative Breite den Unterschied, die Weißenfels nunmal hat.“

Berlin bereitet sich jetzt auf das Spiel um Bronze vor. Stattfinden wird es am 13. oder 14. Mai entweder in Wernigerode oder in Lilienthal, je nach dem, wer in deren Serie den Kürzeren zieht.

Foto: Matthias Kuch, floorball-pics.de