Mit dem Rücken zur Wand

Am Samstag läuft BAT zuhause gegen Schenefeld auf. Die Truppe gibt sich tiefenentspannt. Nach vier Niederlagen am Stück muss ein Sieg aber zwingend her.

Bis auf die Auftaktpleite in Schriesheim, konnte sich Berlin gegen Weißenfels, Leipzig und zuletzt Lilienthal teuer verkaufen. Trotz wichtiger Ausfälle. Zählbares gab es aber nichts. Tabellenplatz neun. Vorletzter.

Anders Schenefeld. Dem Aufsteiger gelang ein Sieg gegen Schriesheim und ein Unentschieden gegen Leipzig. Mit vier Punkten stehen die Blau-Weißen sogar auf einem Playoff-Rang, Platz sechs.

Am Samstag wird das Trainer-Duo Adolfsson und Kratochvil zum ersten Mal in dieser Saison auf den kompletten Kader zugreifen können. Zusammen mit Heimvorteil und Erfahrung ist man also trotz Tabellenplatzierung Favorit.

„Dass wir viermal verloren haben, bedeutet aber nicht, dass wir jetzt einfach so Schenefeld schlagen“, warnt Verteidiger Hannes Thun. Eine Trotzreaktion alleine werde nicht reichen, die Mannschaft müsse absolut konzentriert auftreten. Schenefeld agiert defensiv äußerst diszipliniert und konnte bereits 23 Toren verbuchen, fast doppelt so viele wie Berlin.

Es geht um viel. Möchte Berlin im Kampf um die anvisierten Playoff-Plätze nicht zu weit ins Hintertreffen geraten, darf man an diesem Wochenende keinen Punkt liegen lassen. Die Partie gegen den Aufsteiger ist ein waschechtes Sechs-Punkte-Spiel.

Das Spiel startet am Samstag, den 21.10., um 16:30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle B. Der Eintritt ist für Vereinsmitglieder wie immer frei.