Zweite Mannschaft verpasst Sensation knapp

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Im Pokal traf die Regionalliga-Mannschaft von BAT auf den Zweitligisten aus Neuwittenbek. Mit einem starken Auftritt brachte das neuzusammengestellte Team den Favoriten an den Rand einer Niederlage und scheiterte erst im Penaltyschießen.

Von Anfang an boten sich beide Teams eine ausgeglichene Partie. Neuwittenbek ging dank Traulsen durch einen Distanzschuss in der 5. Minute in Führung, Kratochvil antwortete auf Vorlage von Jacob Bestgen zehn Sekunden später mit dem Ausgleich. Drews legte für die Gäste nach.

Im zweiten Drittel tat sich BAT zunächst schwer, an gute Chancen zu kommen. Neuwittenbek baute seine Führung hingegen auf 1:4 aus. Berlin reagierte aber rechtzeitig. Erst verkürzte Kratochvil, dann Hahmann.

Ab dem Schlussabschnitt konnte BAT ein deutliches Chancenplus verzeichnen. Youngster wie Ramlow, Hentschel und Jacob Bestgen erarbeiteten sich gute Chancen, ließen sie jedoch ungenutzt und Kratochvil legte sich den Lochball sogar selbst ins Netz.

Doch Berlin behielt seinen Druck aufrecht und wurde belohnt. In der 52. Spielminute verkürzte Hahmann, in der Schlussminute, mit sechs Mann auf dem Platz, schlenzte Kratochvil zum 5:5 ein.

In der Verlängerung ließ BAT zahlreiche gute Gelegenheiten liegen. Versuche der Gäste parierte glänzend Schlussmann Jonas Bestgen. Im Penaltyschießen folgte die Entscheidung. Während Berlins Schützen an Neuwittenbeks Schlussmann scheiterten, trafen die Gäste gleich doppelt und erreichten die nächste Runde.

Die spannende Mixtur aus einigen wenigen Ex-Bundesligisten und zahlreichen jungen Nachwuchsspielern verspricht einiges für die neue Regionalliga-Saison. „Einen solchen Auftritt hätte ich mir nicht träumen lassen. Wie sich die jungen Spieler gegen den körperlich überlegenen Gegner behauptet haben, war großartig“, resümierte Teamchefin Inge Kuld, die ebenfalls in der Abwehr auflief.

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Foto: Jutta Bestgen

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